Filialkirche St. Jakob

Erstmals erwähnt wurde diese dem heiligen Apostel Jakobus dem Älteren geweihte Kirche im Jahre 1152. Sie zählt zu den ältesten Kirchenbauten in der ganzen Steiermark. Als Bauherr der ursprünglichen Kirche, von der heute noch zwei romanische Rundfenster an der Südseite erhalten sind, fungiert wahrscheinlich Luidold von Gutenberg. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde unter Joseph Amand von Grünbach, dem damaligen Schlossherrn auf Weißenegg, im Jahre 1686 errichtet. Dabei wurde die ursprüngliche Kirche um zwei Seitenbauten sowie um einen rechteckigen Choranbau und eine Sakristei erweitert. Aus dieser Zeit stammten auch die beiden Seitenaltäre in den Seitenanbauten der Kirche sowie die vier Statuen der Evangelisten an den Ecken der Vierung. Der Hochaltar stammt aus dem 18. Jhdt.
Da St. Jakob Filialkirche der Pfarre Fernitz ist, wird einmal im Monat sowohl ine Sonntags-, als auch eine Dorfmesse gefeiert. Darüber hinaus werden zu besonderen Anlässen auch hl. Messen gefeiert. Bei dem die Kirche umgebenden Friedhof kommt dem römischen Grabstein aus dem ersten Jhdt., der an der Südseite der Kirche eingelassen ist, große historische Bedeutung zu. Den Friedhof umgab eine im 17. Jhdt. errichtete Mauer, von der heute aber nur mehr noch eine darin integrierte Seitenkapelle, die zur Zeit nicht benützt wird, erhalten ist.
Zuletzt bearbeitet: Matthias Strohmeier, 14.04.2014 17:30:17